Rainbow Love

Rainbow Love

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Guten Morgen,
Jaaaa, schon wieder Regenbögen. Ich hoffe ihr könnt sie noch sehen. Ich habe gefühlt jeden Stoff mit den beliebten Designs hier im Regal. Einige sind aber schon vernäht 😉 Wie dieser hier.

Nun sind die Osterfeiertage vorbei und der “un”normale Alltag geht weiter.
Wir haben die Feiertage schön gemeinsam verbracht. Also eigentlich so richtig schön, denn dieses Jahr brauchte keiner von uns Arbeiten. Es ist so ungewohnt, dass die Wochenenden uns gehören, uns als Familie, Samstag und Sonntag, und dann auch noch mehrere Tage am Stück, dank der Feiertage.

Den Ostersamstag haben wir schön gegrillt, sind viel Fahrrad gefahren und abends haben wir in unserer kleinen Feuerschale Marshmellows und Stockbrot gemacht. Die Hummel durfte länger aufbleiben -so lange bis sie ihren Stern, Hannes Stern, sehen konnte.
Jetzt im Frühling und auch im Sommer ist die Chance ja sehr sehr gering auf Sterne – dennoch sagen wir jeden Abend “Gute Nacht” am Fenster – unser kleines Ritual.

“Ich kann das nicht.”
“Das klappt nie.”

Ja wir sind die Tage viel Fahrrad gefahren. Ich habe selbst gar nicht mehr so daran geglaubt, dass sie Hummel endlich ihre Selbstzweifel über Bord wirft und Fahrrad fährt.
In vielen Dingen ist sie so weit, so “reif”, auch wenn das Wort für ihr Alter unpassend ist, aber sie ist irgendwie “fiffig” aber dann hat sie sich seit letztem Jahr so im Kopf versperrt und war einfach so unsicher. Selbstvertrauen gleich Null.
Sofort kamen die Worte “Ich kann das nicht.” “Das klappt nie.”
Mittlerweile kommen ihr diese Selbstzweifel öfter. Ihre Anforderungen an sich selbst sind so enorm hoch gesetzt – ohne das wir da in irgendeiner Weise Druck ausüben.
Sie ist da sehr Selbstkritisch, Perfektionistisch und ja dann eben auch schnell “eingeschüchtert”. Ich weiß gar nicht genau was die richtigen Worte dafür sind.
Auf jedenfall war sie letztes Jahr so eingeschüchtert, dass sie nicht mehr fahren wollte. Schließlich sind ja ALLE an ihr vorbei gefahren.
Seit vergangenen Dienstag fährt sie also endlich Rad. Oh man wie stolz ich bin. Wie stolz wir sind.

Zu Beginn war sie noch etwas wackelig beim aufsteigen und los fahren aber selbst davon war am nächsten Nachmittag nichts mehr zu spüren.
Die Tage, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag lief ich noch neben ihr her. Für den Fall der Fälle.
Den Donnerstag konnte ich aber kaum noch Schritt halten und somit habe ich ihr gesagt, dass ich ab Freitag mit dem Rad mit fahre.
Und das tat ich auch.
Wir sind morgens zum Bäcker und zurück. Nach dem Frühstück haben wir die Strecke zum Kindergarten hin und zurück geübt.
Später dann noch einmal eine größere Runde. Und sie fährt und fährt und fährt.

Ich glaube am Samstag kamen Schwiegereltern vorbei, also haben nur vom Garten aus Hallo gesagt, und dann sind wir noch einmal mit dem Rad mit gefahren.
Dieses Mal etwas durch den Wald. Schotterweg, Steine, Wald. Eben alle Gegebenheiten. Ohne Probleme. Oh man bin ich stolz.
Die größte Strecke sind wir am Ostersonntag gefahren. Erst einmal zum Friedhof und dann auf dem Rückweg beim Italiener vorbei um ein Eis mit zu nehmen. Nach dem frühen Abendbrot sind wir bei uns den Kirchweg gefahren. Also dieser Waldweg nur komplett.
Ich weiß nicht genau wieviele km das sind, aber 6 km sind es bestimmt. Jedenfalls ist der Weg gefühlt ewig lang.
Sie hat das so so prima gemacht und ist natürlich am Abend schnell eingeschlafen.

Das Fahrradfahren eröffnet jetzt so viele neue Möglichkeiten. Irgendwie als ob man endlich laufen könnte.
Sobald die Geschäfte wieder öffnen dürfen, werden wir ihr ein größeres Fahrrad aussuchen – das jetzige ist einfach zu klein, aber das perfekte “Übungs”rad vom Flohmarkt.
Sie wünscht sich, wie die Mama, ein Rad mit einem Korb. Ich bin gespannt was wir finden werden. Bis dahin wird fleißig weiter geübt.

Ich muss noch unbedingt dazu sagen, dass sie ja, wie ich, eine kleine Quasselstrippe ist. Beim Üben war sie so “schön” ruhig. Dies ist jetzt aber nicht mehr der Fall ;-). Am Donnerstag sagte sie nur hin und wieder “Papa sagt immer, Übung macht den Meister”. Jetzt erzählt sie wie sonst auch, alles was ihr durch den Kopf geht.

Heute soll das Wetter noch etwas frischer sein, aber morgen soll es auch schon wieder wärmer werden, gestern war es hier im Nord Westen nämlich schon sehr frisch. Wenn es aber wieder wärmer wird, können wir weitere Strecken erkunden. Hach ich mag Fahrrad fahren ja gerne 🙂

Man kann vieles Sagen, so zur Pandemie usw, aber die vergangene Woche war schön, für mich und für uns.
So viel Zeit am Nachmittag habe ich nur an freien Tagen mit der Hummel. Dadurch das ich nur bis 12 Uhr arbeiten brauchte, war ich ab 13 Uhr voll für sie da.
War ich müde und kaputt? Ja, aber nicht müder als sonst nach einer Frühschicht – eher etwas fitter.

Kurz zum Set. Nachdem ich die Graphite Trousers bereits in kurz genäht habe, musste, nein wollte ich unbedingt noch eine lange Version nähen. Ich finde den Schnitt toll. Eine Hose mit einer tollen Mehrweite zum toben und spielen – perfekt für kleine Hummeln. Das Beachy Boatneck als Shirt mit 3/4 Ärmel schien mir da perfekt dazu zu passen.
Das Panel “Rainbow love” aus der Feder von Stickherz habe ich bis auf den letzten cm dafür aufgebraucht. Ein schönes Set so unbunt bunt 😉 Die Hummel liebt blau und ich mag die Kombi hier mit dem blau auf weiß und der dunkel grauen Hose sehr.

Ich hoffe ihr hattet schöne Osterfeiertage, kommt gut durch den Tag.
Liebe Grüße, Andrea

Schnitte:
Beachy Boatneck“* und
Graphite Trousers“* von Näh-Connection
beides genäht in Gr. 5
Stoff:
“Rainbow love” in der Farbe dusty blue von
Alles für Selbermacher**
Denim Sweat” in dunkel grau von Stoffduo**

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