Strickjacke

Strickjacke

Guten Abend ihr Lieben
Nachdem ich auf Instagram schon zwei Fotos gezeigt habe, bei denen man ein Hauch von meiner Jacke erahnen konnte, zeige ich sie jetzt hier einmal komplett. Okay, bei meinem Masken Beitrag hier im Blog konnte man auch schon ein tick sehen.

Meine erste gestrickte Strickjacke.
Sie ist nach einem ganz einfachen Strickmuster entstanden.
Überschnittene Ärmel, lässig, bis übern Po. Eben so, wie ich meine Jacken gerne trage.
Alle Teile wurden nachträglich zusammen gefügt. Im Nachhinein gefällt mir die Strickweise weniger, aber für mein erstes Projekt wollte ich auf Nummer sicher gehen.
Das zusammen nähen ist auch noch nicht so meins, so sieht man es an den Ärmeln deutlich. Habe immer den Drang alles gaaaaanz fest zu ziehen.

Wie sagt die Hummel es immer

Übung macht den Meister

und damit hat sie recht. Wir stehen morgens ja nicht auf und können alles was uns in den Sinn kommt. Nein wir lernen durchs machen und wiederholen. Egal worum es geht, egal in welcher Lebensform.

Das erste Maiwochenende ist meiner Meinung nach viel zu schnell vorbei gezogen. Wettertechnisch ist dieses Outfit perfekt gewählt. Mit einer dicken Strickjacke lässt es sich gut aushalten. Unter der Jacke trage ich ein T-Shirt aus dem Buch „Allees Jersey“. Ich mag den Schnitt sehr und habe meinen Kleiderschrank bereits um das ein oder andere Kleidungsstück erweitert.

Die letzten zwei, drei Tage sind sehr schnell vorbei gezogen. Wir haben es endlich geschafft die Matschküche anzugehen. Es fehlen noch zwei, drei Kleinigkeiten aber sie wurde schon kräftig bespielt. Zudem war ich im Baumarkt um ein paar neue Blumen für Hannes Grab zu kaufen. Diese habe ich dann heute bepflanzt. Es tat gut beim Grab alles schön zu machen. Irgendwie wie ein Kinderzimmer aufzuräumen und etwas um zu dekorieren.

Du siehst endlich wieder glücklicher aus.

Gestern haben einige wunderbare “Follower” (ich mag das Wort ja nicht so) geschrieben, dass sie es schön finden, dass ich wieder lachen kann. Bzw. das ich glücklicher wirke.
Ja die Momente häufen sich. Momente in denen ich unbeschwert sein kann und sein darf. Für mich, für uns, für die Hummel.
Das Leben ist ja grundsätzlich schön. Und das habe ich von Anfang an gesehen, wollte es aber nicht sehen. Natürlich wollte ich es nicht, denn in mir ist auch viel Dunkelheit und Trauer, aber ich habe einen Weg gefunden damit umzugehen und dieser Weg zeichnet sich hier in den meisten Beiträgen ab.
Und an einem schönen Tag, sind genau diese Fotos entstanden. Von mir und der Strickjacke und dieses eine Fotos von mir und der Hummel. Ein einziges und das gefällt mir auch noch so so gut.

Die Wörter hier im Blog oder unter meinem Instagram Post sind das, was ich fühle. Das was ich irgendwie versuche zum Ausdruck zu bringen.

Nur weil ich lache, heißt es nicht, ich bin glücklich.
Und nur weil ich weine, heißt es nicht, ich bin traurig.

Auch wenn sich diese Wörter hart anhören mögen, so sind sie nicht so gemeint.
Ich weiß aber nur zu gut, dass man von Außen nicht ins Innere schauen kann. Was haben mir andere Betroffene für Geschichten erzählt, was ihnen an den Kopf geworfen wurde. Und ja, wir haben ja auch einiges anhören dürfen. Und so trifft dieser Spruch, den ich seit einigen Monaten im Kopf habe, sehr gut den Nagel auf den Kopf.
Ich kann vor Freude lachen, ebenso vor Trauer.
Vieles wird nur von außen beurteilt und das ist falsch.
Von “Fremden” in Schubladen gepackt zu werden ist falsch und somit versuche ich nicht immer nur das zu sehen, was offenkundig ist, sondern versuche dahinter zu blicken. Und somit passt meine oben geschriebene Aussage sehr gut.

Kommt morgen gut in die neue Woche 🙂
Liebe Grüße, Andrea

Wolle: “Sweet Sheep” von Knitloop
Anleitung: “Kiruna Cardigan” von Knitloop

Oberteil: T-Shirt aus dem Buch “Alles Jersey – Soft and Cosy“*
Stoff: Panel von Stoff & Liebe sowie Kombistoff in grau

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