JUKI MO 734-DE – Der Paspelfuß

JUKI MO 734-DE – Der Paspelfuß

In Kooperation mit JUKI | Werbung | PR-Sample
Guten Morgen ihr Lieben,
heute möchte ich euch endlich wieder etwas über meine Overlock berichten.
Ja okay, eigentlich über den genialen Paspelfuß.
Ich bin begeistert. Wirklich. Ihr wisst meine Liebe zu Paspelbänder oder? An Webware gelingt das annähen ja wunderbar. Nur bei einer elastischen Paspel, sei es einer richtigen, oder einer Fakepaspel hatte ich es bisher noch nie so richtig exakt hinbekommen.

Mich hat das wirklich immer sehr geärgert wenn die Paspel ungleichmäßig breit zwischen zwei Stofflagen war.

Ich meine klar, mit der Overlock ist es einfach nicht so einfach. Obwohl ich mit der Nähmaschine vorgeheftet habe, gelang es mir nicht.
Kurz vor der Geburt des Julijungen habe ich mir dann mal das umfangreiche Zubehör von JUKI angeguckt und bin unter anderem beim Paspelfuß hängen geblieben.
Das schien meine Rettung zu sein.
Genau zwei Tage vor dem Kaiserschnitttermin kam der Paspelfuß an. Mist habe ich mir gedacht, so hast du jetzt gewiss keine Zeit um ihn auszuprobieren.
Nach dem Krankenhaus Aufenthalt habe ich gut 3 Wochen nicht genäht. Es kam die Eingewöhnung der Hummel und naja das frische kleine Männlein dazwischen ;-).
Der Julijunge entpuppte sich aber als recht guter Schläfer sodass ich doch relativ fix an die Nähmaschine und vor allem an die Overlock gekommen bin.
Und nun kommen wir zu meinem eigentlichen Post 😉
Der Paspelfuß – eigentlich sieht er nicht viel anders als der Standardfuß aus, aber wenn man genauer hinguckt, gibt es eine Kerbe unter dem Fuß. In dieser Kerbe läuft das Paspelband entlang und sorgt für ein gleichmäßiges Einnähen.
Zu Beginn müsst ihr den angebrachten Overlockfuß entfernen und den neuen anbringen. Das ist gar nicht so kompliziert und sehr schnell geschafft.
Einfach hinten am schwarzen „Hebel“ drücken und schon löst sich der SnapOn Fuß.
Links sieht man jetzt gut das der Fuß gelöst ist.
Zum besseren entfernen des Fußes hebe ich noch immer ein klein wenig die „Stange“ an 😉 Ich weiß gerade nicht genau wie sie heißt. Aber ich glaube ihr wisst was ich meine.

Dann den neuen Fuß, hier also der Paspelfuß, anbringen. Durch die Snap On Funktion ist dies wirklich schnell eingerastet. Nähfuß senken und ggf. am schwarzen Hebel drücken, damit der Fuß richtig einrastet. Schon kann es eigentlich los gehen.

Für meinen ersten Versuch habe ich eine selbst hergestellte Paspel an einem Probestück eingenäht. Da ich mir unsicher war, wie genau habe ich erst nur die Paspel mit dem Fuß aufgenäht. Einfach um ein Gefühl dafür zu bekommen. Und es klappte auf Anhieb wirklich gut.
Für meinen Versuch habe ich die Einstlellungen nicht verändert. Die Anleitung zum Fuß empfielt folgende Einstellungen:

Linke und rechte Nadel : 3-5
Obergreifer: 3 – 5
Untergreifer: 5 – 7

Transportregulierknopf: 2 – 2,5
Untermesser- Einstellknopf: 1,5 – 2,5
Überwendlingsbreiten-Umschaltknopf: nach oben, bzw zur Maschine hin
Differentialtransport: N

Direkt nach meinem Versuch habe ich eine elastische Paspel zwischen zwei Stofflagen eingefasst und finde es genial. Es ist wirklich toll und so gleichmäßig.
Meine Einstellungen habe ich Schritt für Schritt angepasst. Ich denke die perfekte Einstellung sollte man anhand des Stoffes selbst herausfinden.

Mit einer Fakepaspel habe ich es natürlich auch schon ausprobiert. Es gelingt ebenfalls perfekt.
Dieser Fuß ist wirklich goldwert und ich habe schon all meine Nähfreunde angesteckt 😀

Liebe Grüße, Andrea

Paspelfuß von JUKI**
 
Verlinkt bei: Handmade on Tuesday
Der Paspelfuß wurde mir von JUKI zur Verfügung gestellt. Der Inhalt dieses Blogposts stammt ausschließlich von mir und gibt meine Meinung wieder.**

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